AKTUELLES:

Filmbend am Fr, 06.02.2026 | 19:00 Uhr |
Zentralkino

Wir, die Wolfs

„Wir, die Wolfs“ ist die Spurensuche eines Filmemachers nach den verdrängten Kapiteln seiner eigenen Familiengeschichte zwischen Ecuador und Deutschland. Die Suche führt zu neuen Verwandten, verschwiegenen Kindern und den Nachwirkungen kolonialer Vergangenheit.

anschließendes Filmgespräch mit dem Regisseur Dario Aguirre und der Protagonistin Ursula Range

WATCH OUT – MOVE IT!

Was bedeuten uns MENSCHENRECHTE? Wie und wo wirken sie heute? Und welche VERANTWORTUNG tragen wir alle dafür? Das MOVE IT! Filmfestival versteht Filme als ein FENSTER ZUR WELT und idealen Ausgangspunkt für Reflexionen und ehrliche Diskussionen über ihren Zustand. Daher zeigen wir alljährlich im NOVEMBER ausgewählte Dokumentar- und Spielfilme, laden unsere Besucher*innen ein, mit Filmemacher*innen, Aktivist*innen und Fachexpert*innen ins Gespräch zu kommen und zeichnen einige dieser Filme mit eigenen Würdigungen aus.

What do HUMAN RIGHTS mean to us? How and where do they have an impact? And what RESPONSIBILITY do we all bear? MOVE IT! Film Festival sees films as a WINDOW TO THE WORLD and ideal starting point for reflection and honest discussions about its current condition. Therefore, every year in NOVEMBER the MOVE IT! Film Festival shows selected documentary and feature films, invites our visitors to talk to filmmakers, activists and experts and honours some of these films with our awards.

ABOUT

Ursprünglich 2005 als Frauenfilmtage ins Leben gerufen, wird das MOVE IT! Filmfestival jedes Jahr im Herbst von der Aktionsgemeinschaft für Kinder- und Frauenrechte AKIFRA e.V. in Dresden ausgerichtet. Seit 2020 ist das MOVE IT! Mitglied im internationalen HUMAN RIGHTS FILM NETWORK mit mehr als 50 Menschenrechtsfilmfestivals weltweit.

Originally founded in 2005 as Women’s Film Days, MOVE IT! Film Festival is realised every autumn by the non-governmental organisation AKIFRA e.V. in Dresden. Since 2020 MOVE IT! Film Festival has been member of the international HUMAN RIGHTS FILM NETWORK with more than 50 human rights film festivals worldwide.

AWARDS

In jedem Festivaljahr wird eine Filmproduktion von unserer Jury mit dem MOVE IT! FILMPREIS FÜR MENSCHENRECHTE UND ENTWICKLUNG ausgezeichnet. Auswahlkriterien für den Preis sind nicht nur die herausragende filmemacherische Leistung, sondern auch das Engagement der Filmacher*innen, die mit Ihren Werken auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen. Damit wollen wir, die Mitglieder des Akifra e.V. und die jeweiligen Preisstifter*innen, insbesondere diejenigen würdigen und aktiv unterstützen, die sich um die Sichtbarmachung von Themen bemühen, die in der medialen Öffentlichkeit zumeist wenig Aufmerksamkeit erhalten. Zudem vergebenen wir im Rahmen unseres Jugendfilmprogramms MOVE IT! YOUNG alljährlich einen Nachwuchspreis. Der jeweilige Preisträgerfilm wird während des Festivals durch das Publikum gewählt. Weitere Infos zum Nachwuchspreis finden sich hier.

In each festival year, one film production will be honored by our jury with the MOVE IT! FILM AWARD FOR HUMAN RIGHTS AND DEVELOPMENT. Selection criteria for the prize are not only the outstanding filmmaking performance, but also the commitment of the filmakers, who draw attention to human rights violations with their films. In this way we, the members of the Akifra e.V. and cooperating donors, want to pay tribute and actively support those who strive to make topics visible, which usually don’t receive public media. In addition, we award a Young Talent Award within our youth programme MOVE IT! YOUNG. The winning film will be chosen by the audience during the festival. More information about the Young Talent Award find here (only in German).

AWARDS

In jedem Festivaljahr wird eine Regisseurin oder ein Regisseur von unserer Jury mit dem MOVE IT! FILMPREIS FÜR MENSCHENRECHTE ausgezeichnet. Auswahlkriterien für den Preis sind nicht nur die herausragende filmemacherische Leistung, sondern auch das Engagement der Filmemacher*innen, die mit ihren Werken auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen. Damit wollen wir, die Mitglieder des Akifra e.V. und die jeweiligen Preisstifter*innen, insbesondere diejenigen würdigen und aktiv unterstützen, die sich um die Sichtbarmachung von Themen bemühen, die in der medialen Öffentlichkeit zumeist wenig Aufmerksamkeit erhalten.

Der Filmpreis ist mit 5.000 EUR dotiert und wird von der Sächsischen Staatskanzlei gestiftet.

Zudem vergeben wir im Rahmen unseres Jugendfilmprogramms MOVE IT! YOUNG alljährlich einen NACHWUCHSPREIS. Der jeweilige Preisträgerfilm wird während des Festivals durch das Publikum gewählt. Weitere Infos zum Nachwuchspreis finden sich hier.

In each festival year, one director is awarded by our jury the MOVE IT! FILM AWARD FOR HUMAN RIGHTS. Selection criteria for the prize are not only outstanding filmmaking performance, but also the commitment of the filmmakers, who draw attention to human rights violations with their films. In this way we, the members of the Akifra e.V. and cooperating donors, want to pay tribute and actively support those who strive to make such topics visible, which usually don’t receive public media.

The film prize is endowed with EUR 5,000 and is sponsored by the Saxon State Chancellery.

In addition, we award a YOUNG TALENT AWARD within our youth programme MOVE IT! YOUNG. The winning film is chosen by the audience during the festival. You can find more information about the Young Talent Award here (only in German).

 

 

PREISTRÄGER*INNEN 2025/WINNER 2025

11. MOVE IT! Filmpreis für Menschenrechte für MONIKONDEE

Seit 2015 verleiht das MOVE IT! Filmfestival den “Filmpreis für Menschenrechte” an einen von der Festivaljury ausgewählten Film, der für seine herausragende filmische Darstellung mit Menschenrechtsbezug geehrt wird, wobei gleichzeitig das besondere Engagement der Regisseur*in ausgezeichnet werden soll.

Auch in diesem Jahr wird der mit 5.000 Euro dotierte Filmpreis wieder von der Sächsischen Staatskanzlei finanziert.

Im Jahr 2025 geht der Preis an Tolin Alexander, Lonnie van Brummelen und Siebren de Haan für ihren Film MONIKONDEE – Money Land.

11th MOVE IT! Film Award for Human Rights goes to MONIKONDEE

Since 2015 MOVE IT! Film Festival has been awarding the “Film Award for Human Rights” to a film selected by the festival jury. This film is thereby honored for its outstanding cinematic presentation with a human rights focus and at the same time recognizes the special contribution of the director.

The film award, endowed with 5.000 EUR, is again financed this year by the Saxon State Chancellery.

In 2025 the winners are Tolin Alexander, Lonnie van Brummelen and Siebren de Haan for their film MONIKONDEE – Money Land.

Die Laudatio der Jury

Würde ein Film-Team zu ihnen kommen und sagen: „Wir möchten einen Film über ALLES machen. Alles, worum es wirklich geht.“ Man würde ihnen wahrscheinlich mit einem müden Kopfschütteln antworten, sie vielleicht belächeln. Doch das Team von Monikondee hat es gemacht. Mutig – größenwahnsinnig vielleicht – aber wer auf eine neue Art etwas sagen will, der muss sich trauen.

Im Film Monikondee – übersetzt Money Land – ist das Geld der Störfaktor.

Der Bootsmann Boogie – der auf die vielleicht berührendste Art und Weise „OOo-kayy“ sagen kann – nimmt uns mit auf seine Transport-Reisen auf dem Maroni-Fluss in Surinam. Die Reisen führen uns zu Gemeinschaften, die entlang dieses Flusses leben oder sich dort Arbeit aufgebaut haben und die mehr und mehr über ihre Bedürfnisse verbunden sind, statt über ihre Solidaritäten.

Der Film navigiert fast tänzerisch leicht zwischen schweren Themen wie Klimawandel, den Auswüchsen des Kapitalismus, kolonialen Strukturen und geopolitischen Machtspielen. Durch die Nahbarkeit seiner Protagonist:innen und den Mut zum kaleidoskopischen Erzählen ermöglicht uns Monikondee, Geopolitik auf der Ebene von wahren Erfahrungen zu verstehen. Die Menschen in diesem Film sind, was sie tun, und tun, was sie sind. Wir beobachten eine kollektive Anstrengung voller Widersprüche, einen Haufen Systemfehler und den Versuch verschiedener Gemeinschaften, damit umzugehen. Mal, indem man sich dem „bösen System“ verweigert und an alten Traditionen festhält, mal, indem man den Goldgräbern, die den Fluss vergiften, Ölfässer liefert, um selbst überleben zu können.

In diesem Film sind die Protagonist:innen auch Macher:innen, sie entscheiden selbst, wer sie sind für die Kamera und welche Geschichte erzählt werden soll.

Ein Film, der sich niemals selbst in den Vordergrund drängt und in jeder Minute seine mutige Offenheit bewahrt. Denn: EVERYTHING IS CONNECTED –  ALLES IST VERBUNDEN.

The jury’s laudatory speech

If a film crew came to you and said, “We want to make a film about EVERYTHING. Everything that truly matters,” you’d probably respond with a tired shake of the head, maybe even a smile of disbelief. But the team behind Monikondee did it. Courageously – perhaps even a little insanely – yet anyone who wants to express something new must dare to take risks.

In the film Monikondee – translated as Money Land – money itself is the disruptive element.

Boatsman Boogie – who can say “OOo-kayy” in perhaps the most touching way imaginable – takes us along on his transport journeys on the Maroni River in Suriname. These journeys lead us to communities that live along the river or have built their livelihoods there – communities increasingly connected by their needs rather than by solidarity.

The film moves with an almost dance-like lightness through weighty themes such as climate change, the excesses of capitalism, colonial structures, and geopolitical power plays. Through the intimacy of its protagonists and its courage to tell stories in a kaleidoscopic way, Monikondee allows us to grasp geopolitics on the level of real human experience.

The people in this film are what they do, and they do what they are. We witness a collective struggle full of contradictions – a heap of systemic flaws – and the attempts of various communities to deal with them. Sometimes by refusing to take part in the “evil system” and holding on to old traditions, sometimes by delivering oil barrels to the gold miners who poison the river, simply in order to survive.

In this film, the protagonists are also its makers – they decide who they are in front of the camera and which story will be told.

A film that never pushes itself into the foreground and yet maintains its courageous openness in every minute. Because: EVERYTHING IS CONNECTED.

Die diesjährige Jury des Festivals Beran Erdogan, Barbara Lubich (v.l.) und Nicole Vögele (rechts) sowie die Regisseurin von WRITING HAWA – Najiba Noori (2.v.r.) 

Besondere Erwähnung verdient WRITING HAWA 

Dieser Film ist eine einfühlsame und zutiefst menschliche Geschichte, ein Dokument seiner Zeit, gedreht mit Ehrlichkeit und Empathie. Er ist Fürsorge und Mut, gesehen durch das Auge einer Kamera.

In WRITING HAWA bringt uns Najiba Noori das Leben afghanischer Frauen ganz nahe, die träumen, lernen und für ihre eigene Freiheit kämpfen. Durch Hawas Wunsch, lesen und schreiben zu können, spüren wir ihren Mut und ihre Hoffnung.

Wir sehen, wie Generationen von Frauen über Jahre hinweg immer noch mit denselben Problemen zu kämpfen haben: frühe Heirat, Verlust der Bildung und Einschränkungen ihrer Entscheidungsfreiheit.

Aber selbst in diesem Kreislauf zeigt der Film Frauen wie Hawa als Herzstück der Gemeinschaft, Frauen, die weiter lernen, die sich weiter kümmern und die ihre Stärke an andere weitergeben.

Mit Sensibilität und Ehrlichkeit erinnert Writing Hawa daran, dass Veränderung oft mit einer einzigen Person beginnt, die es wagt, zu träumen. Für seinen Mut, sein Einfühlungsvermögen und seine stille Kraft verleiht die Jury Writing Hawa eine besondere Erwähnung.

A special special mention goes to WRITING HAWA

This film is a sensitive and deeply human story, a document of its time, filmed with honesty and empathy. It is care and courage, seen through the eye of a camera.

In WRITING HAWA, Najiba Noori brings us very close to the lives of Afghan women who dream, learn, and fight for their own freedom. Through Hawa’s wish to read and write, we feel her courage and hope.

We can see how, over the years, generations of women still face the same struggles, early marriage, the loss of education, and the limits placed on their choices.

But even in this cycle, the film shows women like Hawa as the heart of the community, women who keep learning, who keep caring, and who pass their strength to others.

With sensitivity and honesty, Writing Hawa reminds that change often begins with one person who dares to dream. For its courage, empathy, and quiet power, the jury gives a Special Mention to Writing Hawa.

Am 08.11.2025 wurden zudem im Rahmen des 7. MOVE IT! YOUNG Nachwuchswettbewerbes mit dem Jahresthema ZUHAUSE acht Preise verliehen. Die diesjährigen Jurypreise gehen an folgende Filme:

VON MAURITIUS NACH DEUTSCHLAND von Kareem Heinrich (Sympathischste Erzählerin)
LICHT IST DAS LEBEN von Feliks Thiele (Bestes Licht)
ADHS! von Ilja Wellmann (Informationsreichster Film)
MONDBLUME von Oskar Tiago (Poetischster Film)
RESIDUAL LIGHT von Ole Winking (Beste Kamera und Perspektive)
GESCHWISTER von Die fantastischen 9 (Authentischster Film)

Zwei Preise erhielt der FilmROMNJA RANGERS von Gabrijella Asanovic, Jana Beganovic, Jelena Beganovic, Petra Smailovic, Zlata Stefanovic und Samira Stefanovic, nämlich den Preis der Jury für den Besten Film (Slay!) sowie den Publikumspreis.

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträger*innen und vielen Dank an unsere diesjährige Jugendjury.

On November 8, 2025, as part of the 7th MOVE IT! YOUNG youth competition under this year’s theme HOME, eight awards were presented. The jury prizes for this year go to the following films:

FROM MAURITIUS TO GERMANY by Kareem Heinrich (Most Likeable Narrator)
LIGHT IS LIFE by Feliks Thiele (Best Lighting)
ADHD! by Ilja Wellmann (Most Informative Film)
MOON FLOWER by Oskar Tiago (Most Poetic Film)
RESIDUAL LIGHT by Ole Winking (Best Cinematography and Perspective)
SIBLINGS by Die fantastischen 9 (Most Authentic Film)

Two awards went to the film ROMNJA RANGERS by Gabrijella Asanovic, Jana Beganovic, Jelena Beganovic, Petra Smailovic, Zlata Stefanovic, and Samira Stefanovic — namely, the Jury Prize for Best Film (Slay!) and the Audience Award.

Congratulations to all award winners, and many thanks to our youth jury this year!

AUSWAHLKOMMISSION 2025

Frank Pawella

Frank Pawella, 1971 in Thüringen geboren und aufgewachsen, hat sich bereits während seines Studiums der Kunstgeschichte und Philosophie mit dem Film als Medium und Kunstform beschäftigt. Er arbeitet als Referent in der Universitätsverwaltung der TU Dresden und ist seit etlichen Jahren für verschiedene Filmfestivals tätig.

Uta Quietzsch

Die gebürtige Dresdnerin Uta Quietzsch ist Medienpädagogin mit besonderem Fokus auf Filmvermittlung an junge Menschen. Während ihres Studiums der Erziehungswissenschaften, Kunstgeschichte und Psychologie an der Technischen Universität Dresden engagierte sie sich im studentischen Kino im Kasten und arbeitet seitdem auch als Filmvorführerin. Uta war mehrere Jahre für die AG Kurzfilm tätig. Besonders prägend war ihre zehnjährige Mitarbeit beim FILMFEST DRESDEN, wo sie das Kinder- und Jugendfilmprogramm koordinierte und ab 2017 das Junge Kuratorium leitete, das junge Menschen in die Filmauswahl und -präsentation einbindet. Uta arbeitet als freie Filmreferentin und ist seit 2019 für die Kinder- und Jugendjury des KINOLINO Filmfest für junges Publikum verantwortlich. Seit 2015 gehört sie zum Team des Move It! Filmfestival für Menschenrechte, wo sie u.a. das Programm mitgestaltet und das Schulkino betreut.

Daniel Rode

Daniel Rode, 1971 in Eutin geboren, studierte Kunstpädagogik und Erziehungswissenschaften an der Uni Greifswald. Für weitere fünf Jahre hatte er dort am Caspar-David-Friedrich-Institut eine Stelle als künstlerischer Mitarbeiter inne. 2002 ging er zum Studium der Bildenden Kunst nach Dresden an die HfBK. In den Jahren 2009 bis 2014 hat der Künstler in Kairo, Ägypten gelebt. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf konzeptueller Kunst und den Medien Zeichnung und Installation. Er lebt in Dresden und Berlin und ist seit 10 Jahren beim MOVE IT! Filmfestival aktiv.

JURY 2025

Barbara Lubich

Geboren 1977 in Trento, Italien. 1998 nach Dresden gekommen und in Deutschland geblieben. Ihre künstlerische Forschung mündet in filmischen und performativen Arbeiten, die sie in interdisziplinären Konstellationen realisiert. 2025 bringt sie ihren vierten abendfüllenden Dokumentarfilm mit hechtfilm heraus.  Nach dem Studium der Soziologie arbeitete sie für LE VISION Leipzig an Langdokumentationen für ARTE und ARD, produzierte den ersten eigenen Dokumentarfilm und wechselte wieder in die Forschung über die DDR und über die Erinnerungskultur. Parallel entwickelte sie sich als Filmemacherin weiter (Gaststudentin bei Lutz Dammbeck 2006/2007, Kamerafrau für die Forsythe Company 2005-2009, Freelancer). Nach der Promotion in Neue und Neueste Geschichte in 2012 (Frankfurt am Main) verschob sich ihr Focus final auf Film- und Konzeptarbeit. Sie ist Mitgründerin der Zentralwerk Kultur- und Wohngenossenschaft eG und lebt in Dresden.

Beran Erdogan

Geboren in Ankara, studierte Beran Film an der dortigen Universität. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Eventkoordinator für das 27. Internationale Filmfestival von Ankara. Als Filmemacher schuf er fesselnde Kurzdokumentarfilme, von denen einige für die Vorführung auf internationalen Filmfestivals ausgewählt wurden. Bei der 68. Berlinale arbeitete er als Praktikant für den EFM. Mit seiner Leidenschaft für das Erzählen von Geschichten und Innovationen erforscht Beran weiterhin die Schnittstelle zwischen Film, Design und Medien. Seit 2024 arbeitet er beim DOK.fest München für die DOK.forum Perspektiven.

Nicole Vögele

Nicole Vögele ist Filmemacherin und Investigativ-Journalistin. Sie lebt und arbeitet zwischen Zürich, Berlin und Dresden. Als Journalistin befasst sie sich seit Jahren mit den EU-Außengrenzen. Sie war mehrfach Teil von internationalen Großrecherchen, welche die systematische Pushback-Praxis der kroatischen Polizei aufzeigten. Als Filmemacherin versucht Nicole Vögele, die Welt mit Essay-Dokumentarfilmen zu untersuchen. Ihre Filme wurden auf verschiedenen internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet. THE LANDSCAPE AND THE FURY (2024) war für den Europäischen und den Schweizer Filmpreis nominiert und gewann unter anderem den Doc Alliance Award. Seit 2021 ist Nicole Vögele Professorin für Bewegtbild an der HfBK Dresden.

TEAM

VERANSTALTER

FÖRDERER

Gefördert von Engagement Global im Auftrag des

PARTNER

ARCHIV

JOBS

Ab dem 1. September 2026 ist bei den Projekten MOVE IT! Filmfestival und MOVE IT! YOUNG eine Bundesfreiwilligenstelle oder eine FÖJ-Stelle zu besetzen.
Wir suchen:

eine*e Bundesfreiwilligendienstleistende*n oder eine*n Freiwilligen*e für verschiedene Tätigkeitsbereiche, die in enger Zusammenarbeit mit der Projektkoordination, aber auch eigenverantwortlich bearbeitet werden können: Du begeisterst dich für politische Bildungsarbeit und für den Bereich Menschenrechte und hast Lust, dich in partizipativen Projekten für eine global nachhaltige und gerechte Entwicklung zu engagieren? Du möchtest eine lokale gemeinnützige NGO bei ihrer Bildungs- und Lobbyarbeit organisatorisch und inhaltlich unterstützen? Dann bewirb dich bei uns.

 

Aufgabenbereiche beim MOVE IT! Filmfestival für Menschenrechte und Entwicklung:

  • inhaltliche und konzeptionelle Unterstützung sowie Weiterentwicklung der Projektarbeit
  • Unterstützung bei unterschiedlichen Aufgabenbereichen der Veranstaltungskonzeption und -organisation
  • eigenständige Filmrecherche für das Festival
  • Korrespondenz mit Festivals, Filmproduktionsfirmen, Filmverleihen und dem Team
  • Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit
  • Redaktionelle Bearbeitung der Webseiteninhalte und Social Media Kanäle
  • Projektmitarbeit bei der Organisation des Rahmenprogramms für das Festival
  • Unterstützung bei der Evaluierung des Festivals
  • Netzwerkarbeit mit Partner*innen des Festivals
  • Betreuung der Sichter*innen beim Auswahlprozess in Vorbereitung für das Festivalprogramm
  • Betreuung der Ehrenamtlichen während des Festivals

Aufgabenbereiche beim Jugendfilmprogramm  MOVE IT! YOUNG:

  • Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung des Sommercamps und des Nachwuchswettbewerbs
  • Unterstützung bei der Betreuung der Jugendjury inkl. vorbereitender Tätigkeiten
  • Mitarbeit bei Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
  • selbstständige Betreuung und Bearbeitung der eingereichten Kurzfilme im Rahmen des Nachwuchswettbewerbs
  • selbständige Konzipierung eines neuen Projekttages
  • selbstständige Planung und Durchführung von Jugendfilmvorführungen
Passt Du zu uns?

Du hast Spaß an der Arbeit im Team und kannst sowohl gemeinschaftlich als auch eigenständig Lösungen für anstehende Herausforderungen und Probleme entwickeln. Du hast gute kommunikative Fähigkeiten in Wort und Schrift in deutscher und englischer Sprache.

Was können wir Dir bieten?

In unserem offenen, motivierten und interdisziplinären Team kannst du dich praktisch und kreativ engagieren und nach Wunsch deine eigenen Ideen mit einbringen. Wir legen Wert auf eine wertschätzende und gemeinschaftliche Arbeitskultur und stellen selbstverständlich die gleichen ökologischen und sozialen Anforderungen an uns wie an die von uns vermittelten Bildungsinhalte. Wir arbeiten flexibel (etwa 30h pro Woche, ggf. Abend-/Wochenendveranstaltungen), Gleitzeit- und Teilzeitlösungen sind nach Wunsch und Absprache möglich. Arbeitsort ist das zentrale Büro im Stadtteilhaus Dresden-Neustadt. Deine BFD-Stelle oder die FÖJ-Stelle wird regulär vergütet mit 350 Euro Taschengeld  sowie ggf. dem aktuellen Regelsatz zur Grundsicherung und dem Mietkostenzuschuss nach SGB II.

Bewerber*innen mit Behinderung werden bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Und, passen wir zu Dir?

Dann freuen wir uns auf Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und kurzem Motivationsschreiben bis zum 31. Mai 2026 an:

silvia.zimmermann(at)moveit-festival.de

Falls Du Fragen hast, rufe an unter (0351) 42645120.