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BECOMING – MOVE IT! bekommt eine neue Bildmarke

BECOMING ist nicht nur das Thema unseres diesjährigen Festivals. Es beschreibt auch einen Prozess, in dem wir uns selbst befinden. MOVE IT! entwickelt sich weiter – und diese Veränderung wird sichtbar.

Seit mehr als 20 Jahren versteht MOVE IT! Film als FENSTER ZUR WELT. Filme bringen uns Menschen und Lebensrealitäten näher, machen Geschichten sichtbar und laden dazu ein, die eigene Perspektive zu hinterfragen.

Mit dem 22. MOVE IT! Filmfestival entwickelt sich nun auch unser visuelles Erscheinungsbild weiter: MOVE IT! bekommt eine neue Bildmarke – eine minimalistische, stilisierte Linse.

Vom Radar zur Linse

Der stilisierte Radar, der MOVE IT! bisher begleitet hat, stand für das Aufspüren und Wahrnehmen. Die neue Linse führt diesen Gedanken weiter und verbindet ihn noch unmittelbarer mit dem, was unser Festival ausmacht: Film und Menschenrechte.

Eine Linse richtet den Blick, fokussiert und macht sichtbar. Für uns steht sie deshalb für eine Haltung: hinsehen, wo andere wegsehen. Menschen und Geschichten in den Fokus rücken, die sonst leicht übersehen werden. Und den Blick immer wieder neu ausrichten.

MOVE IT! is BECOMING.

Auch nach mehr als zwei Jahrzehnten fragen wir uns, was ein Menschenrechtsfilmfestival heute und in Zukunft sein kann. BECOMING passt deshalb zu diesem Moment: Werden bedeutet, nicht fertig zu sein. Werden bedeutet, sich weiterzuentwickeln, ohne die eigene Geschichte hinter sich zu lassen.

So wird aus dem Radar eine Linse – und aus einem vertrauten Zeichen etwas Neues.

Ein neuer Blick auf MOVE IT!.
Und derselbe Anspruch: hinsehen.

BECOMING – MOVE IT! Introduces a New Visual Mark

BECOMING is not only the theme of this year’s festival. It also describes a process we ourselves are going through. MOVE IT! continues to evolve – and that change is becoming visible.

For more than 20 years, MOVE IT! has understood film as a WINDOW TO THE WORLD. Films bring us closer to people and realities beyond our own, make stories visible and invite us to question our own perspectives.

With the 22nd MOVE IT! Film Festival, our visual identity is evolving too: MOVE IT! is introducing a new visual mark – a minimalist, stylised lens.

From Radar to Lens

The stylised radar that has accompanied MOVE IT! until now stood for detecting and perceiving. The new lens takes this idea further, connecting it even more directly with what lies at the heart of our festival: film and human rights.

A lens directs our gaze, brings things into focus and makes them visible. For us, it therefore represents an attitude: looking where others look away. Bringing people and stories into focus that might otherwise be overlooked. And continually readjusting our view.

MOVE IT! is BECOMING.

Even after more than two decades, we continue to ask ourselves what a human rights film festival can and should be today and in the future. BECOMING therefore feels particularly fitting at this moment: becoming means never being finished. It means evolving without leaving your own history behind.

And so the radar becomes a lens – and something familiar becomes something new.

A new perspective on MOVE IT!
And the same commitment: to keep looking.

WATCH OUT – MOVE IT!

Was bedeuten uns MENSCHENRECHTE? Wie und wo wirken sie heute? Und welche VERANTWORTUNG tragen wir alle dafür? Das MOVE IT! Filmfestival versteht Filme als ein FENSTER ZUR WELT und idealen Ausgangspunkt für Reflexionen und ehrliche Diskussionen über ihren Zustand. Daher zeigen wir alljährlich im NOVEMBER ausgewählte Dokumentar- und Spielfilme, laden unsere Besucher*innen ein, mit Filmemacher*innen, Aktivist*innen und Fachexpert*innen ins Gespräch zu kommen und zeichnen einige dieser Filme mit eigenen Würdigungen aus.

What do HUMAN RIGHTS mean to us? How and where do they have an impact? And what RESPONSIBILITY do we all bear? MOVE IT! Film Festival sees films as a WINDOW TO THE WORLD and ideal starting point for reflection and honest discussions about its current condition. Therefore, every year in NOVEMBER the MOVE IT! Film Festival shows selected documentary and feature films, invites our visitors to talk to filmmakers, activists and experts and honours some of these films with our awards.

ABOUT

Ursprünglich 2005 als Frauenfilmtage ins Leben gerufen, wird das MOVE IT! Filmfestival jedes Jahr im Herbst von der Aktionsgemeinschaft für Kinder- und Frauenrechte AKIFRA e.V. in Dresden ausgerichtet. Seit 2020 ist das MOVE IT! Mitglied im internationalen HUMAN RIGHTS FILM NETWORK mit mehr als 50 Menschenrechtsfilmfestivals weltweit.

Originally founded in 2005 as Women’s Film Days, MOVE IT! Film Festival is realised every autumn by the non-governmental organisation AKIFRA e.V. in Dresden. Since 2020 MOVE IT! Film Festival has been member of the international HUMAN RIGHTS FILM NETWORK with more than 50 human rights film festivals worldwide.

AUSWAHLKOMMISSION 2026

Frank Pawella

Frank Pawella, 1971 in Thüringen geboren und aufgewachsen, hat sich bereits während seines Studiums der Kunstgeschichte und Philosophie mit dem Film als Medium und Kunstform beschäftigt. Er arbeitet als Referent in der Universitätsverwaltung der TU Dresden und ist seit etlichen Jahren für verschiedene Filmfestivals tätig.

Uta Quietzsch

Die gebürtige Dresdnerin Uta Quietzsch ist Medienpädagogin mit besonderem Fokus auf Filmvermittlung an junge Menschen. Während ihres Studiums der Erziehungswissenschaften, Kunstgeschichte und Psychologie an der Technischen Universität Dresden engagierte sie sich im studentischen Kino im Kasten und arbeitet seitdem auch als Filmvorführerin. Uta war mehrere Jahre für die AG Kurzfilm tätig. Besonders prägend war ihre zehnjährige Mitarbeit beim FILMFEST DRESDEN, wo sie das Kinder- und Jugendfilmprogramm koordinierte und ab 2017 das Junge Kuratorium leitete, das junge Menschen in die Filmauswahl und -präsentation einbindet. Uta arbeitet als freie Filmreferentin und ist seit 2019 für die Kinder- und Jugendjury des KINOLINO Filmfest für junges Publikum verantwortlich. Seit 2015 gehört sie zum Team des Move It! Filmfestival für Menschenrechte, wo sie u.a. das Programm mitgestaltet und das Schulkino betreut.

Daniel Rode

Daniel Rode, 1971 in Eutin geboren, studierte Kunstpädagogik und Erziehungswissenschaften an der Uni Greifswald. Für weitere fünf Jahre hatte er dort am Caspar-David-Friedrich-Institut eine Stelle als künstlerischer Mitarbeiter inne. 2002 ging er zum Studium der Bildenden Kunst nach Dresden an die HfBK. In den Jahren 2009 bis 2014 hat der Künstler in Kairo, Ägypten gelebt. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf konzeptueller Kunst und den Medien Zeichnung und Installation. Er lebt in Dresden und Berlin und ist seit 10 Jahren beim MOVE IT! Filmfestival aktiv.

JURY 2026

David Campesino

David Campesino (*1979 in Spanien) ist Filmemacher, bildender Künstler und Regisseur, mit Sitz in Dresden. In seiner Arbeit erforscht er die Grenzen verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen, löst sich von narrativer Linearität und schafft Räume, in denen die Betrachter*innen eine zentrale Rolle einnehmen. Sein Werk bewegt sich zwischen Dokumentation und Fiktion, Aktion und Kontemplation und untersucht, wie Geschichten erzählt und konstruiert werden sowie welche Transformationsprozesse sie durchlaufen, sobald sie vergangen sind und neu geschrieben werden.

Lea Di Guardo

Lea Di Guardo ist als Programmleiterin und Programmkoordinatorin beim Internationalen Filmfestival und Forum für Menschenrechte in Genf (FIFDH) tätig. Seit 2023 konzipiert und koordiniert sie das Forumsprogramm und entwickelt Veranstaltungsformate, die Dokumentarfilme, internationale Gäste und das Publikum miteinander ins Gespräch bringen und eine Auseinandersetzung mit den drängenden Menschenrechtsfragen unserer Zeit ermöglichen. Dabei arbeitet sie eng mit Partnern aus Kultur, Medien und Institutionen zusammen. Zuvor war sie im Bereich der darstellenden Künste bei La Bâtie – Festival de Genève und beim Festival Les Créatives tätig, wo sie Vermittlungs- und Kommunikationsprojekte entwickelte, die Kunstschaffende und Publikum miteinander verbinden. 

Sie hat Internationale Beziehungen, Kulturanthropologie und Neue Medien studiert und bringt durch ihren interdisziplinären Hintergrund vielfältige Perspektiven in die Programmgestaltung von Festivals ein.

Ibrahim Nash’at

Ibrahim Nash’at ist ein in Berlin lebender ägyptischer Dokumentarfilmer und Produzent, der bereits für einen Emmy und einen DGA-Award nominiert wurde. Sein Debütfilm (Regie, Koproduktion und Kamera), „Hollywoodgate“, stand auf der Shortlist für die Oscars und die IDA Awards, wurde für den Deutschen Filmpreis (LOLA), den Peabody Award und die Cinema Eye Honors nominiert und gewann Dutzende internationaler Preise bei Filmfestivals und von Institutionen, darunter das Goldene Auge beim Zürcher Filmfestival 2023. Der Film feierte 2023 bei der Biennale in Venedig und beim Telluride Film Festival Premiere, wurde anschließend auf über 100 internationalen Festivals gezeigt, fand große Anerkennung und wurde weltweit vertrieben. Außerdem war er Co-Cutter von „Under the Sky of Damascus“ von Talal Derki, der 2023 bei der Berlinale Premiere feierte und mehrere internationale Preise gewann, darunter den Goldenen Alexander beim Filmfestival von Thessaloniki. Nash’at hat einen Master-Abschluss in Dokumentarfilmproduktion von der Met Film School in Deutschland und einen Bachelor-Abschluss in Pharmazeutischen Wissenschaften von der MIU in Ägypten. Er ist Mitbegründer der Produktionsfirma Rolling Narratives GmbH und Mitglied sowohl der Deutschen als auch der Europäischen Filmakademie.

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